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Antifaschismus

8. Mai – Tag der Befreiung

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Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Wir erinnern an die Millionen Ermordeten in den besetzten Ländern und in Deutschland: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Kommunist:innen, Gewerkschafter:innen, Sozialist:innen, queere Menschen, Menschen mit Behinderung und alle, die verfolgt, deportiert und vernichtet wurden.

Befreit wurde Deutschland nicht aus den eigenen Reihen, sondern durch den Widerstand mutiger Partisanen und Partisaninnen, der Arbeiter:innen und schlussendlich dem militärischen Sieg der Roten Armee und ihrer westlichen Alliierten über den Faschismus.

Unsere Erinnerung bedeutet, Faschismus nicht als historischen Unfall zu begreifen, sondern als die autoritärste Herrschaftsform zur Sicherung kapitalistischer Interessen in der Krise. Großindustrie, Banken und konservative Eliten unterstützten Hitler, um die organisierte Arbeiter:innenbewegung zu zerschlagen, ihre Macht zu sichern und den nächsten Krieg vorzubereiten.

Antifaschismus bedeutet, die gesellschaftlichen Bedingungen zu bekämpfen, aus denen Faschismus wächst: Ausbeutung, Militarismus, Nationalismus und Sozialchauvinismus.

Der 8. Mai ist ein Tag des antifaschistischen Gedenkens, der internationalen Solidarität und der Erinnerung daran, dass der Kampf um Befreiung gesiegt hat und wieder siegen wird.

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